Fuerteventura: Corralejo - Erholung zwischen Meer und Dünen
Wenn der Tourist mit dem Schiff von Lanzarote herüber kommt nach
Fuerteventura, dann sieht er zuerst den Küstenort Corralejo, der
unterhalb eines imposanten erloschenen Trichtervulkans liegt.
Fuerteventura Corralejo hat knapp 10.000 Einwohner, ist ein beliebter
Urlaubsort und das zweitgrößte Touristenzentrum der gesamten Insel, rund
20.000 Gäste können hier übernachten.
Die kleinen Gassen der Altstadt laden mit Läden, Touristenbasaren,
Restaurants und Cafés zum Bummeln ein. An den Abenden treffen sich
sowohl Einwohner als auch Gäste auf dem Dorfplatz. Der alte Hafen von
Fuerteventura Corralejo befindet sich im Mittelpunkt der Altstadt, hier
platzieren die Fischer des Ortes ihre Boote. Im neuen Hafen kommen nicht
nur Schiffe von der Nachbarinsel Lanzarote an, sondern fahren auch
hinüber bzw. zur kleinen Insel Los Lobos. Die unterschiedlichsten Touren
werden angeboten, auf Fähre, Glasbodenschiff oder Katamaran.
Corralejo besitzt zwar einen kleinen Strandbereich, der
jedoch für die Touristen nicht allzu attraktiv ist. Sie fahren viel
lieber zu der zirka sechs Kilometer südlich des Ortes gelegenen und elf
Kilometer langen Dünenlandschaft, die ein wenig an Afrika denken lässt
oder doch zumindest an die
Dünen von Maspalomas auf Grand Canaria. Der
gesamte Bereich ist ein Nationalpark. Bevor es dazu kam, wurden hier
noch zwei große RIU - Hotelanlagen erbaut. An den wunderschönen Sandstränden
lässt es sich nicht nur entspannen und im glasklaren Wasser baden
(teilweise FKK), sondern diese sind sehr beliebt bei Surfern und Paraglidern.
Taucher tummeln sich vor allem rund um die Insel Los Lobos, wo sie auf
ihre Kosten kommen.
Corralejo ist rund 30 bis 40 Minuten vom Flughafen dieser
südöstlichsten Insel der Kanaren entfernt. Der Ort war im 17 Jahrhundert
ein Piraten- und Schmugglerdorf.
Beliebte Freizeitbeschäftigung ist das Angeln auf der Hafenmole.
Familien mit Kindern werden dem wohl eher einen Besuch des Wasserparks
"Baku" mit seinen großen Rutschbahnen vorziehen.